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Bericht eines Schlauchbootgreenhorns / Juli 2004
Geschrieben am Freitag, 04.Januar. @ 21:03:18 CET von admin

0 Bericht über den ersten Schlauchbooturlaub von Jürgen Postma



Urlaubsbericht eines Schlauchbootgreenhorns

1Ich möchte euch ein wenig von unserem ersten Urlaub mit unserem Wiking Saturn (genannt Lotte) berichten.

Mann, war ich aufgeregt und nervös ob ich auch wirklich nichts vergessen habe einzupacken als die Fahrt in den Urlaub endlich los ging.

Nach zwei ein halb Tagen waren wir dann endlich mit unserem Wohnwagengespann in Pirovac in Dalmatien angekommen. Da das Wetter nicht sooo doll war, es war bewölkt und wir hatten angenehme 21° C, habe ich sofort nach einem kleinen Mittagessen mit dem Aufbau unseres Sonnendaches begonnen. Das ist ja eine Sache die wir im Schlaf beherrschen und so war die Arbeit auch schnell erledigt.

2Eigentlich wollte ich die Lotte ja erst am nächsten Tag aufbauen, aber ihr könnt euch sicherlich denken, dass daraus nichts wurde. Also, Kofferraum auf und raus mit dem Boot. Da war’s auch schon passiert. Man soll einfach alles in Ruhe anpacken. Ich möchte nur mal den Neuling sehen, der bei den Aussichten endlich auf der Adria zu fahren, die Ruhe behält. Jedenfalls habe ich die Plane zum Unterlegen im Wohnwagen total vergessen und wer Kroatien kennt, der kennt auch die spitzen Steine die dort überall rumliegen. Jedenfalls habe ich dann später gesehen, dass ich mir die Bootshaut an zwei Stellen zerkratzt habe wobei eine Stelle ein ganz klein wenig Luft durchlässt. Das hat mich natürlich gehörig geärgert.

 

Abends bekamen wir dann noch neue Nachbarn aus Bayern. Wie sich schnell herausstellte, hatten sie ein Wiking Seetörn und haben damit schon viele große Touren gemacht. Wir freundeten uns schnell an. Schorch und Gabi nahmen uns dann etwas ans Händchen und begleiteten uns bei unseren großen Bootstouren.

Es standen ja zwei für uns schon wirklich große Touren an. Wir wollten unbedingt in die Kornaten und mit dem Boot zu den Krka Wasserfällen.

Es wurde jeden Tag der Seewetterbericht gehört und auf günstiges Wetter gewartet. An den Tagen, die nicht so toll waren, machten wir kleinere Touren oder fuhren einfach nur in eine Bucht zum Baden.

Einer meiner größten Wünsche war es, Delfine zu sehen. Nun, was soll ich sagen, als wir auf der Rückfahrt eines sehr schönen Badetages waren, rief meine Frau plötzlich „Da hinten sind Delfine“ und auch Gabi gab uns wild winkend zu verstehen, dass sie was gesehen hat. Tatsächlich sah ich dann so ca. 500m von uns entfernt drei Rückenflossen im Wasser verschwinden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl war. Aber das sollte noch viel besser kommen .Doch dazu später.


3Endlich war es soweit. Das Wetter passte und morgens ging es schon ganz früh los.Wir waren endlich auf dem Weg in die Kornaten. Das Wasser war spiegelglatt und so sollte es auch fast den ganzen Tag bleiben. Die zwei Bayern hatten einen 60 PS Mercury am Heck. Da kommt man sich mit 25 PS ganz schön langsam vor. Die Fahrt war aber trotzdem ein Erlebnis. Wir haben die Steilküsten abgefahren und sind bis nach Dugi Otok hochgefahren. Dort haben wir uns die riesige Bucht angesehen und haben auf einer einsamen Insel mittags ein Picknick veranstaltet. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Müll die Touristen doch überall liegen lassen. Eine Schande ist das !!!

 


Nun hieß es aber langsam mal wieder Richtung Heimat sprich Campingplatz zu fahren. Wir fuhren also nach Pasmann rüber und von dort nach Vrgada. Auf der Insel Vrgada gibt es ein Fischrestaurant, wo man vorzüglich essen kann. Das machten wir dann auch.

4Das Problem fing aber beim Anlegen an. Ich hatte noch nie mit dem Bug am Kai festgemacht. Also Heckanker raus und Festmacher vorne an der Bugöse angebracht. Schorch war schon fertig und so konnte ich ihm die Leine rüberwerfen und er hat uns rangezogen. Wie kommen wir aber nun über den Bug an Land? Ich hatte uns schon im Wasser liegen sehen. Puhh war das eine wackelige Angelegenheit. Und die anderen Gäste beobachteten natürlich neugierig die Aktion in der Hoffnung, dass es was zu Lachen gibt. Den Gefallen taten wir ihnen dann aber nicht. Ätsch! Nach dem Essen kam aber das selbe Problem noch mal auf uns zu. Ich also über den Bug auf die Lotte und dann, alle anderen Gäste warteten schon wieder darauf, dass einer ins Wasser fällt, Leinen los und mit der Breitseite angelegt da mittlerweile Platz war. Die enttäuschten Gesichter der anderen waren einfach köstlich.

 Es war mittlerweile schon sehr spät und die Sonne ging schon langsam unter, als wir uns nach dem guten Essen auf den Heimweg machten. Wir waren erst ein paar Minuten gefahren, als wir wieder Delfine sichteten. Es waren aber nicht nur drei, sondern wir waren mitten in einem Rudel von ca. 30 Tieren. Wir ließen die Motoren laufen und kuppelten nur den Gang aus. Um uns herum jede Menge Delfine. Es war einfach traumhaft. Drei Tiere schauten uns an und kamen direkt auf uns zu. Sie schwammen unter den Booten durch und spielten mit uns in dem sie ca. einen halben Meter neben dem Boot aus dem Wasser sprangen, um anschließend wieder unter den Booten durchzutauchen. So fuhren wir ca. eine Stunde mit den Delfinen und ein Traum wurde wahr.

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 Mittlerweile war es schon sehr dämmrig und wir wollten in Murter noch tanken. Nachdem wir alle Tanks voll hatten, war es stockdunkel und meine Beleuchtung kam endlich mal zum Einsatz. Ist schon was anderes so bei Dunkelheit zu fahren. Ein bisschen mulmig war mir ja schon.

Auf dem Campingplatz warteten die Nachbarn schon mit Taschenlampen am Strand auf uns. Sie machten sich schon langsam Sorgen, wo wir so lange blieben und waren recht erleichtert, als wir gesund und munter aber hundemüde wieder da waren.

7Da das Wetter für den nächsten Tag auch noch so schön gemeldet war, beschlossen wir die Krka Fälle zu besuchen. Also, wieder früh raus und ab in Richtung Sibenik um in den Fluss Krika zu fahren. Die Hafeneinfahrt von Sibenik ist für einen Neuling wie uns recht eng und der Verkehr ist auch nicht ohne. Ich war jedenfalls froh, wie wir durch waren. Im nachhinein hat es aber auch sehr viel Spaß gemacht. Dann sind wir die Krka raufgefahren bis zu einem großen See. Ein Glück, dass unsere Begleiter schon mal die Strecke gefahren sind, sonst hätten wir die Ausfahrt aus dem See nie gefunden. Die Flussfahrt war eine ganz neue Erfahrung für uns, da die Krka durch eine Schlucht fließt die sehr verwinkelt ist. Es ist aber einfach atemberaubend schön, wenn man diese Natur so mag wie wir. Plötzlich öffnet sich die Schlucht zu einem kleinen See und wir waren in Skradin angekommen. Wir suchten uns einen Liegeplatz und fuhren mit dem Taxiboot weiter zu den Wasserfällen. Eigentlich wollten wir nur eine Stunde bleiben. Nun es wurden mal wieder drei daraus.

8Die Rückfahrt war eigentlich recht ruhig, da wir alle von der Lauferei und der Hitze müde waren. Als aber in der Hafeneinfahrt von Sibenik beim Verlassen des Hafens ein Ausflugdampfer an uns vorbei fuhr, wurde es noch mal richtig lustig. Ich hätte nie gedacht, dass der Dampfer solche Wellen machen würde.

Wir sind dann noch mal zu der Stelle gefahren, wo wir die Delfine gesehen haben. Aber leider sind an diesem Abend keine mehr gekommen.

Die nächsten Tage waren dann vom Wetter wieder schlechter und außer zum Baden sind wir nicht mehr so weit gefahren. Es war auf jeden Fall ein toller Urlaub, in dem wir immerhin 400 km mit dem Boot gefahren sind.

9Einen kleinen Mitbringsel hat es dann aber auch noch gegeben. Ein paar Tage bevor wir nach Hause fahren wollten, bekamen wir noch Familienzuwachs. Der kleine Kerl hat uns unmissverständlich mitgeteilt, dass er von nun an bei uns bleiben möchte und wir konnten nicht nein sagen. Wer kann da auch schon nein sagen oder ?

 

Bedanken möchte ich mich auch bei Gabi und Schosrch, dass sie so viel Geduld mit uns hatten.

So, das war unser kurzer Urlaubsbericht, der euch hoffentlich gefallen hat.

 

Gruß

Jürgen und Barbara


 
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