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Treffen des WSC auf der Weser bei Polle / Mai 2005
Geschrieben am Dienstag, 05.Februar. @ 14:13:43 MET von admin

Weserfahrt
"Unser erstes Treffen mit dem WSC"

Treffen des WSC auf der Weser bei Polle vom 26. - 29. Mai 2005
Bericht von Frank Wittig



Treppe zum AnlegerDas hatten wir uns lange nicht vorstellen können, und dann war es endlich soweit: unsere erste Tour mit dem WSC. Alleine hatten wir uns mit dem Boot nie weiter als 15km aus dem Hafen getraut. Und jetzt gleich 45km, das war aufregend. Und die Wetteraussichten waren so unglaublich, dass wir uns fragten, warum man sich im Sommer den weiten Weg in den Süden antut. Wahrscheinlich ist es das Badevergnügen, welches in der Weser wegen den "Schwebstoffen" und Algen leider nicht so angenehm war. Aber zum Boote tragen und Motoren kühlen eignete sich das Wasser ausgezeichnet.
Wir haben uns mit Getränken gekühlt und das gleich, spontan bei der Ankunft und an der frischen Luft. Danach wurde das Camp des Clubs gesucht. Was sehr leicht war denn der große Wimpel war schon aufgehängt. Gleich neben Dieter Scharf, der uns hilfreich in Alles einwies. Am Abend gab es dann auch vom Vorstand die wichtigsten Informationen für den nächsten Tag.
VeraTrotzdem hatten wir uns an diesem nächsten Morgen nicht allzu sehr gewundert, dass der eine oder andere etwas zu spät zur Abfahrt kam. Der Grund waren wohl die angenehmen Temperaturen bis spät abends zuvor. Und nicht alle waren am Morgen so nervös wie wir. Ich war schon wach, bevor der Wecker schellte und konnte erst mal nur ans Tanken denken. Zum Füttern der Kinder war schließlich noch genug Zeit, bis diese erst mal richtig wach waren und auch dann, wenn dann das Boot schon fährt. Aber vorher musste das erst ausgepackt werden. Im Wasser lag es schließlich schon. Nachdem dies dann startklar war, und ich noch 1½ Std. Zeit bis zum Abfahrttermin hatte, konnte ich beruhigt frühstücken.
 
Senior




Vor der Abfahrt wurden noch diverse Aufgaben der Führungsboote verteilt und dann konnte es losgehen. Wie war das noch? Gang raus, etwas Gas geben, Zündung einschalten, Choke zeihen, Sprit anpumpen und dann an der Leine ziehen. Die Reihenfolge war mir an diesem Tag völlig entfallen und dass man auch die Tankbelüftung richtig öffnen sollte habe ich dann während der Fahrt gemerkt. Aber die war dann nur noch purer Genuss. Sogar im Stehen mit offenem Hemd war es möglich die herrliche Aussicht auf das Weserbergland zu genießen. Und auch unsere Senioren hatten dabei noch die Baseballkappe verkehrt herum auf. So wurde die Pause in dieser Fahrt etwas kürzer. Die meisten hielten es nicht länger aus; so ohne Fahrtwind. Also wurde der Hafen in Hameln schnell erreicht. Ein beeindruckendes Bild: 12 Schlauchboote unterquerten im Schritttempo die Eisenbahnbrücke vor Hameln. Und ich mittendrin. Wäre die Titanic in New York angekommen, es hätte nicht schöner aussehen können.
Hafen KamelnNachdem alle Boote fest angebunden waren, hatten wir bis zur Stadtführung noch genug Zeit für ein Picknick oder andere Bedürfnisse. Danach wurde den Erwachsenen in einer für uns organisierten Stadtführung ausführlich der beeindruckende Weser-Renaissancestil erklärt, während sich die Kinder mehr für die Rattenstatuen und die Darstellungen des Rattenfängers interessierten.

Rattenfänger


Aber bei der Klärung der Frage, wie wahr die Sage der Kindesentfüh-rung in Hameln ist, kamen Nachfragen aus allen 3 vertretenen Generationen: immerhin von 2 bis 79 Jahren war alles dabei. Und nach der Führung waren sich sowieso alle wieder einig - in der Eisdiele.
Danach fanden sich zur Rückfahrt alle Teilnehmer pünktlich wieder am Anleger ein. Denn keiner wollte den gemeinsamen Grillabend im Freien auf dem Camping Polle verpassen. So wurde eine unterbrechungsfreie Rückfahrt pünktlich angetreten. Was mir einerseits ganz recht war, denn unsere kleine Tochter war direkt beim Start eingeschlafen und sollte auch nicht wieder geweckt werden.

Schlafende VeraAndererseits hatte ich ein klein wenig ungutes Gefühl, ob der Sprit bergauf ohne umzufüllen reicht. Aber durch die Anwesenheit der anderen Boote war ich beruhigt. In Polle angekommen warf ich dann einen neugierigen Blick in den Tank und wunderte mich schon, dass der Motor zum Schluss noch lief. Aber jetzt war das Boot erst mal angebunden und wir gingen zum Abschluss des Tages über: der tolle Grillabend im Freien.
Die Abfahrtszeit am nächsten Tag nach Höxter war eine halbe Stunde später geplant, so dass sich eine pünktliche Abfahrt ergab. Hier vergrößerte sich die Gemeinschaft um 2 weitere Boote als Gäste, sowie einem unangemeldeten aus dem Club "Schlauchbootfreunde".

RudererDa es inzwischen Wochenende war, trafen wir auf viele Kanuten und Ruderer. Und da wir als Wikinger mit Schlauchbooten im Gegensatz zu den geschichtlichen Vorfahren andere Boote nicht versenken wollten, gab es immer wieder einen Anlass zum Wechsel zwischen Gleit- und Verdrängerfahrt - ist dies doch ein zusätzliches i-Tüpfelchen, was der Bootsfahrt den Spaß gibt.
Die Einfahrt zum Hafen in Höxter hätte ich dann fast verpasst, wenn die Weser vor mir nicht plötzlich so schlauchbootarm gewesen wäre. Im Hafen gab es dann so viel freie Anleger, dass wir erst mal Zeit zur Auswahl brauchten. Schwieriger wurde es danach, beim Versuch mit einem Kind an der Hand über die wackeligen schmalen Schwimmstege festes Land zu erreichen.
Kinder in der AltstadtUnd dort teilte sich die Gruppe: nicht nach Alter, sondern nach Interessen. Die einen besuchten das Schloss Corvey, die anderen die Altstadt und eine dritte kleine Gruppe ließ sich erst mal zum Picknick am Hafen nieder.
Doch zum Schluss ergab sich wieder in der Eisdiele ein zufälliges Zusammenkommen. So konnte sich keiner auf dem Heimweg bis zum Hafen verlaufen. Die Rückfahrt nach Polle ging als Talfahrt recht zügig . und in Polle löste sich die Gruppe in vielen Beschäftigungen schnell auf. Die einen tauschten noch mal kurz ihre Boote, andere wollten noch am gleichen Tag nach Hause und die dritte Gruppe hat mit dem Putzen der Schläuche nicht mehr länger warten können. Dennoch fand sich zwischendurch Zeit, gemeinsam alle Boote recht flott zu slippen.
Die Kinder waren natürlich wieder als Wiki-Club auf dem Spielplatz, der zu Unrecht als einziger so genannt wird. Denn Spiel und Spaß hatten alle, auch die Bootsputzer und Organisatoren. An beide sei an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank ausgesprochen, alles war perfekt und hat uns somit einen ganz tollen Ausflug gesichert: 26 Erwachsene und 14 Kinder mit insgesamt 15 Booten, sowie 2 Gäste am Grillabend konnten das lange Wochenende mit herrlichem Wetter geniessen.
Viele Grüße, Susanna und Frank mit Vera und Eva.

 
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