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Elbe-Fahrt Wittenberg / Mai 2005
Geschrieben am Sonntag, 24.Februar. @ 15:41:38 MET von admin

00 Bericht über das WSC-Treffen Christi Himmelfahrt von Helge Kröger



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Bereits im letzten Jahr im Urlaub bei einem Kurzbesuch von Andreas L. auf Murter war die Idee geboren: Ein Treffen an der Elbe in der Lutherstadt Wittenberg,. Das gegenüber der Stadt neuerrichtete Marina-Camp-Elbe bot die besten Vorraussetzungen und dort wollten wir uns vom 05.bis 08.Mai 2005 treffen.

1Für die meisten hieß das eine lange Anfahrt nach Sachsen-Anhalt mit reichlich Verkehrsstau. Bei Sonnenschein trafen wir nacheinander am Himmelfahrtstag ein. Das Kranen der Boote begann bereits am Vormittag - Geduld war angesagt, denn es bediente uns eine Ersatzperson, wodurch dieses Abenteuer etwas mehr Zeit als üblich benötigte. Zudem waren nasse Füsse angesagt, Kai und Tankstelle am Kran standen unter Wasser - obwohl die Elbe kein besonderes Hochwasser führte. Danach wurden gemeinsam die „Partyzelte“ aufgestellt, denn laut Wetterbericht sollte es ja Regen geben.

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Einige Familien machten sich am späten Nachmittag auf den Weg, sich ein UNESCO Weltkulturerbe, Wittenberg, anzuschauen. Es bestätigte sich mal wieder, dass die Zeit viel zu kurz war, die schöne Altstadt und deren Geschichte richtig kennenzulernen. Als sich anschließend zum Abend der Hunger bemerkbar machte stellten die meisten Familien fest, dass für eine Abendbrotvorbereitung die rechte Lust fehlte. So wurde ein Pizzadienst mit einer Großbestellung schockiert - die heißen Pizzen stillten nicht nur den Hunger, sondern wärmten auch die Finger, denn mittlerweile war es recht kühl geworden.

4Am nächsten Morgen wachten wir mit Regen auf. Wir wollten schon die Fahrt absagen, als jemand die optimistische Idee hatte, der Regen könne ja noch aufhören. Und er behielt Recht. Mit gut einer Stunde Verspätung legten wir los und auf der Fahrt nach Dessau lockerten sich die Wolken auf. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir im Hafen von Dessau an. Dort gingen wir gruppenweise getrennte Wege - die Zeit für gemeinsamen Museumbesuch war leider zu knapp geworden. Aber im nahegelegenen Park konnte man Picknick machen oder auch Essen gehen. Ein kräftiges Gewitter schockte uns nur kurz, denn es zog an uns vorbei und auch auf der Rückfahrt blieb uns schönes Wetter erhalten. Der Tag wurde mit einem geselligen Grillabend beendet - trotz Kälte hielten es einige von uns unter dem Partyzelt noch bis Mitternacht aus.

  

5Der Samstag Morgen ließ unsere Herzen hochschlagen: Als wir nach dem Aufstehen unsere Nasen aus Zelt und Wagen steckten, begrüßte uns herrlicher Sonnenschein. Doch welch' eine Enttäuschung: Pünktlich zur Abfahrt hatten Wolken den Himmel dichtgemacht und es fing an zu regnen. Wir beschlossen, dem Wetter zu trotzen und fuhren los: So mancher von uns konnte zum ersten Mal die Qualität der Regenkleidung, Decken und/oder Kajüttdächer in Gleitfahrt testen. In Torgau angekommen mussten wir die vorgesehene Liegestelle absagen: Man hatte wohl unter der Anmeldung von 14 „Schlauchbooten“ etwas anderes verstanden. Glücklicherweise fanden wir in der Nähe eine komfortable Anlegestelle, wo wir freundlich und herzlich aufgenommen wurden. Nieselregen und kleine Schauer hielten den ganzen Tag an und so flüchteten die meisten in ein Restaurant. Die ganz Harten blieben trotz des Regens an der frischen Luft und machten die Innenstadt Torgaus unsicher - aber spätestens bei den Bären am Schlossgraben trafen sich viele von uns dann wieder.

 

6Die Rückfahrt wurde nicht wärmer. Doch es soll einige gegeben haben, die nickten beim Klang der Aussenborder unter dem Kajüttdach ein wenig ein. Auf dem Campingplatz blieb es nach unserer Ankunft recht ruhig, denn so ziemlich jeder wärmte sich erst einmal auf, bevor man sich zum gemeinsamen Abendbrot wieder traf: Grillwürstchen, Steaks und Salate waren noch reichlich vom Vorabend übrig. Nachdem der Grill nicht mehr gebraucht wurde, fand zu späterer Stunde auch er seinen Platz in der Mitte unseres Pavillions und bei Sturm und Regen wurde es noch richtig gemütlich an der rotglühenden Kohle.

 

 

In der Nacht waren die Wolken anscheinend „leergelaufen“, denn Sonnenschein begrüsste uns am Sonntag morgen. Auskranen war angesagt, aber in Erinnerung an den hohen Zeitaufwand, der nassen Füsse am ersten Tag und der Tatsache, dass die Elbe noch höher gestiegen war bevorzugten einige von uns, die etwas weiter gelegene Slippstelle anzufahren. Doch zur Überraschung der Verbliebenen klappte das Auskranen mit dem nun anwesenden, richtigen Personal der Marina vorzüglich. Schade, dass Marina-Elbe-Camp sich noch nicht dazu entschliessen konnte, eine vernünftige Slippstelle zu bauen - Vorraussetzungen sind bestens vorhanden. Dies aber war der einzig zu kritisierende Umstand; Personal und Platz kann man wärmstens empfehlen, Komfort und Freundlichkeit sind lobenswert, Landschaft und Ruhe konnten wir herrlich geniessen.

 

7Nachdem alle Boote wieder festen Boden unter sich hatten, war unser Elbe-Schlauchboottreffen schon wieder zu Ende - nein, nicht ganz, denn es gab ja nicht nur den „Herrentag“, wie man ihn hier in Sachsen nannte, sondern wir hatten ja auch noch Muttertag. Bei der Verabschiedung überreichte unsere zahlreiche Schar Kinder ihre selbstgebastelteten Herzen an alle Mütter.


 

 

 

 

  

8Wir waren uns alle einig: schön war das Treffen - trotz des Wetters. Eine große Familie mit einem gemeinsamen Hobby waren wir - 3 Generationen hatten zusammen Spass und Freude. Dank an alle Teilnehmer, denn jeder hat zu dem Gelingen beigetragen.

Dennoch sei besonderer Dank dem Organisator ausgesprochen: Andreas Lichtenberger mit Familie.


 

© Helge Kröger


 
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