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Vereinssatzung des Wiking-Schlauchbootclubs e.V.
Geschrieben am Freitag, 16.März. @ 13:23:34 MET von Admin

Satzung Die Vereinssatzung des Wiking-Schlauchbootclubs e.V. als vollständiger Text.



§ 1) Name des Vereins

Der Verein führt den Namen “Wiking-Schlauchbootclub”, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz “e.V. Er hat seinen Sitz in Hofgeismar/Kassel.

 

§  2)  Zweck des Vereins

§2.1)  Der Verein dient der Pflege des Bootssports auf See- und Binnengewässern. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung einer Freizeitbeschäftigung mit dem Schlauchboot auf Grundlage des Amateurgedankens von Erwachsenen und Jugendlichen. Der Verein fördert auch die praktischen und theoretischen Fachkenntnisse, ferner gemeinsame Unternehmungen mit dem Boot und allgemeine Vereinstreffen.

§2.2) Mit der Wahl des Vereinsnamens fühlt sich der Verein tradtionsgemäß mit dem Bootsfabrikat “Wiking” verbunden und führt diese Tradition weiter. Der Verein bleibt rechtlich ungebunden und eigenständig in seinen Entscheidungen gegenüber dem Hersteller der Wiking-Schlauchboote oder anderer etwaiger Sponsoren.

§2.3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben begünstigt werden, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnissmäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§  3)  Clubabzeichen
Das  Clubabzeichen (Clubstander und Wappen) wird in der Geschäftsordnung beschrieben. Nur Boote, deren Eigner Mitglied im Verein sind, dürfen dieses Wappen am Boot führen. Das Clubabzeichen darf nicht für vereinsfremde Zwecke benutzt werden.

 

§  4)  Mitgliedschaft

§4.1) Die Mitgliedschaft steht der Allgemeinheit offen und setzt nicht den Besitz eines Bootes oder eines Bootes einer besonderen Art oder eines bestimmten Fabrikates voraus.

§4.2)  Die Arten und Kriterien einer Mitgliedschaft werden in der Geschäftsordnung festgelegt.

§4.3)  Die Mitgliedschaft im Verein erfolgt gegenüber dem Vorstand durch formlose schriftliche Willens-erklärung.

§4.4)  Ein Antrag auf Mitgliedschaft kann abgelehnt werden in Fällen, wenn diese den Interessen des Vereins schwerwiegend entgegenstehen. Dies bedarf einer schriftlichen Mitteilung der Gründe an den Antragsteller und muss vom Vorstand per Beschluss entschieden werden. Der Vorstand ist angehalten, zuvor mit dem Antragsteller Rücksprache zu halten und sich mit weiteren Clubmitgliedern eventuell verschiedener Interessengruppen zu beratschlagen.

§4.5)  Die Mitgliedschaft wird beendet
a) mit Austritt durch schriftliche, formlose Mitteilung, frühestens zum Ende eines Geschäftsjahres.
b) durch Ausschluss aus dem Verein, wenn gegen Recht, Sitte oder Anstand, oder wenn schwerwiegend gegen die Interessen des Vereins verstossen wurde, oder wenn das Verhalten des Mitglieds das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit gröblich verletzt hat. Dazu bedarf es mindestens einer vorherigen schriftlichen Abmahnung seitens des Vorstands mit einer angemessenen Frist zur Stellungnahme. Nach  schriftlicher Antwort des abgemahnten Mitgliedes muss der Vorstand baldmöglichst mit Beschluss entscheiden und diesen schriftlich mitteilen.
c) durch den Tod des Mitglieds.

 

§ 5)  Rechte und Pflichten der Mitglieder

§5.1)  Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, vereinseigene Einrichtungen und Geräte zu benutzen, sofern die Voraussetzungen vorliegen. Die Geschäftsordnung kann diesbezüglich zusätzliche Pflichten oder Einschränkungen regeln.

§5.2)  Die Mitglieder sind verpflichtet, die in der Geschäftsordnung geregelten Beiträge und Umlagen zu zahlen.

§5.3)  Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

§5.4)  Stimmberechtige Mitglieder können für die Mitgliederversammlung Anträge für Tagesordnungs-punkte und Wahlvorschläge mindestens 2 Wochen vor dem angesetzten Termin dem Vorstand schriftlich mitteilen.

 

§  6)  Vorstand und Mitgliederversammlung

§6.1)  Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§6.2)  Die Mitgliederversammlung muß vom Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen werden, oder wenn die Einberufung von mindestens einem fünften Teil der Mitglieder unter Angabe von Zweck und  Gründe schriftlich verlangt wird. Der Vorstand ist angehalten, die Mitgliederversammlung mit einem allgemeinen gesellschaftlichen Treffen des Vereins terminlich zu verbinden.

Der Vorstand beschließt den Ort der Mitgliederversammlung und gibt diesen und den Termin mindestens vier Wochen vorher schriftlich bekannt durch Rundschreiben oder andere geeignete Formen. Die Angabe einer Tagesordnung ist - ausser für solche mit Beschlüssen - nicht zwingend. Dringend gestellte Anträge können sofort auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn dreiviertel der anwesenden stimmfähigen Mitglieder diesem zustimmen.

§6.3)  Die Mitgliederversammlung erhält die Berichte des Vorstandes und stimmt über dessen Entlastung ab. Sie nimmt die Wahlen unter Beachtung der ausgeglichenen Vertretung der Interessengruppen vor, beschließt den Inhalt der Geschäftsordnung, wählt Kassenprüfer, beschließt über Satzungsänderungen und bestimmt die Interessen des Vereinslebens.

§6.4)  Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden, einem oder mehreren stellvertretenden Vorsitzenden je nach Interessengruppen, dem Schriftführer und dem Kassenwart. Die Vereinigung mehrer Vorstandsfunktionen ist nicht gestattet. Der Vorsitzende hat auf die Ausgewogenheit der Interessengruppen im Verein zu achten.

§6.5)  Die Vorstandsmitglieder werden alle 3 Jahre neu gewählt; sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Eine erneute Wahl ist möglich.


§6.6)  Jedes Vorstandsmitglied kann in schriftlicher Form ohne Nennung der Gründe sein Amt niederlegen. Falls eine Einberufung der Mitgliederversammlung kurzfristig nicht möglich ist, kann von einem anderen Vereinsmitglied dessen Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernommen werden. Dies ist mit Angabe der Notwendigkeit vom übrigen Vorstand zu beschliessen.

§6.7)  Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt. Für finanzielle Verpflichtungen über einen in der Geschäftsordnung festgelegten Betrag wird die Gegenzeichung eines weiteren Vorstandsmitglieds benötigt.

 

§  7)  Geschäftsordnung

§7.1) In der Geschäftsordnung werden mindestens folgende Punkte geregelt
a) der Jahresbeitrag, dessen Höhe und die dazugehörigen Ausführungen und Fristen.
b) die Kriterien und Arten einer Mitgliedschaft
c) den von der Mitgliederversammlung festgelegten maximalen Betrag für finanzielle Verpflichtungen
d) Das Mindestalter zum aktiven und passiven Wahlrecht.

§7.2) Die Geschäftsordnung wird von der Mitgliederversammlung oder in Ausnahmefällen von dem Vorstand beschlossen. Im letzten Fall müssen die Gründe angeben werden und auf der nächsten Mitgliederversammlung diese Beschlüsse bestätigt werden.

 

§  8)  Protokolle, Beschlüsse und Wahlen

§8.1) Die Mitgliederversammlungen sind mit der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Sie fassen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Vorstandswahl  ist geheim.

§8.2)  Beschlüsse des Vorstandes benötigen die Stimmabgabe aller im Amt tätigen Vorstandsmitglieder und benötigen eine 2/3-Mehrheit.

§8.3)  Alle Beschlüsse werden schriflich niedergelegt und vom Vorsitzenden und Schriftführer gezeichnet. Die Abstimmungen sind zahlenmäßig zu erfassen. Beschlüsse sind spätestens auf der nächsten Mitgliederversammlung schriftlich den ordentlichen Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung zu stellen.

§8.4) Von Versammlungen werden Protokolle vom Schriftführer oder von einem zu bestimmenden Protokollführer angefertigt. Diese werden vom Schriftführer gezeichnet, bei der nächsten Mitgliederversammlung verlesen oder zwecks Einsicht vorgelegt und sind anschließend von den anwesenden Mitgliedern zu genehmigen.

 

§  9)  Rechnungswesen

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§  10) Vereinsauflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der “Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger” (DgzRS) bzw. ihrem Nachfolger zu, sofern keine anderen rechtlichen Einwände bestehen.

 

§  11) Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 11.01.2004 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

 

Karben,  den 11.01.2004


Notiz:
Von aufmerksamen Lesern wurden Fragen an den Vorstand gestellt:

1) In  Paragraph 6.7 und 7.1c  wird von "finanzielle Verpflichtungen"  gesprochen.Darunter versteht man eine "Geldausgabe" des Clubs, die von  einem Vorstandsmitglied (§ 6.7)  für den Verein getätigt wird. -  nur diese sind dazu berechtigt und der/die Kassenwart/in führt darüber Buch. Geht dieser Geldbetrag über den in der Geschäftsordnung festgelegten Höhe (§ 7.1c) hinaus, muss ein weiteres Vorstandsmitglied gefragt  werden.

2) Wenn Mitglieder ihren Beitrag nicht zahlen .....
werden sie daran erinnert. Nur im Fall keiner Erklärung oder Reaktion wird der Vorstand nach § 4.5b Massnahmen einleiten - also keine Angst, niemand "fliegt raus",  falls es mit dem Beitrag mal schief läuft.

©WSC

 


 
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