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Neue Verordnung in Kroatien trübt die Bootsfreuden
Geschrieben am Montag, 23.April. @ 11:34:40 CEST von Admin


Gemäß des Amtsblatt NN, Nr181/2004 wurde Ende 2004 die Benutzung der kroatischen Hoheitsgewässer neu geregelt.

Danach soll das bisherige "Permit" von einer Vignette abgelöst werden, welche jedes Boot, größer als 2,5m oder mit mehr als 5kW für die kroatischen Gewässer besitzen muss.


Der Vignettenaussteller, sprich die Hafenverwaltung, prüft, ob das Boot und die Crew die Bedingungen für die Republik erfüllen. Einmal im Jahr bei Ausstellung der Vignette wird die Crewliste festgelegt, welche die doppelte Anzahl der für das Boot zugelassenen Personenanzahl nicht überschreiten darf. (Im Original: http://www.mmtpr.hr/). Die alten Permits bleiben bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit auch im Jahr 2005 gültig.

 

Die neue Verordnung gibt folgende Kosten für Boote mit 5-140KW an (Auszug, für uns betreffende Größenordnung):

 

2,5 bis 4m 210 kn

 

4 bis 5m 280kn

 

5 bis 6m 350 kn

 

6 bis 7m 525 kn

 

7 bis 8m 630 kn

 

Abgesehen davon, dass in den Dokumenten der in BRD zugelassenen Boote diese Personenanzahl nicht festgelegt ist oder auch nicht in den vor CE-Zertifizierung zugelassenen Boote vom Hersteller angegeben wurde, bedeutet dies, dass ein spontaner Ausflug mit Freunden, die nicht in der Crewliste stehen, zu einer Straftat der "Abgabehinterziehung" führen würde. Unklar ist bisher auch, wie der geforderte Nachweis über die Seetüchtigkeit auszusehen hat oder ob der Nachweis über die Befähigung des Schiffsführers aus dem Heimatland des Bootes oder dem Land des Skippers stammen muss. Ebenso unbeantwortet ist auch die Frage nach den jährlichen Bonus-Nachlässen, die sich so mancher Schiffseigner in vielen Jahren erworben hat.

 

Auf einer "armuts-anmutenden" Pressekonferenz während der Düsseldorfer BOOT2005 konnte auch die leitende Mitarbeiterin des Ministeriums, Frau M.M.Kostelac, diese lebensfremde, im Detail praxisfremde und unzureichend durchdachte Regelung den anwesenden Jounalisten nicht plausibel erläutern. Hinweise darauf, dass diese Handlungsweise weltweit einmalig sei und mit Sicherheit nicht mit EU-Recht vereinbar, ließen die kroatische Delegation unbeeindruckt: " Das ist für uns ohne Bedeutung.Wir sind ja nicht Mitglied der EU". Nach massiver Kritik wurde von kroatischer Seite den Jounalisten versprochen, dass eine Neufassung der Verordnung in einer Expertenrunde diskutiert werden soll: " Die Verordnung ist nicht die Bibel. Wir können die Regleungen auch wieder ändern." so konstatierte Frau Kostelac.

 

Mittlerweile kursieren auch Meinungen und Empfehlungen, dass bei Vignettenausstellung der Hafenmeister sich nach der Anzahl der Kojen richten wird ... da stellt sich mir die naive Frage, ob damit unsere Schlauchboote "Zwei mal Null = Niemand" ohne Crew im nächsten Urlaub auf "große" Fahrt gehen müssen?

 

(Text: H.Kröger)

 


 
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